Obergärig

  • Untergärige Hefe sinkt während der Gärung nach unten, obergärige Hefe nach oben (hat mit dem Sauerstoffgehalt zu tun, bzw. die obergärigen Hefestämme sind länger)
  • Untergärige Hefe braucht kühlere Temperaturen um aktiv zu werden
  • Obergärige Hefen scheiden mehr Gärnebenprodukte ab, die sich auf den Geschmack auswirken. Ein typisches Beispiel ist der leichte Bananengeschmack im Weizenbier, der durch eine bestimmte chemische Verbindung ausgelöst wird. Untergärige Biere wirken klarer, verzeihen keine Braufehler, haben aber ein eingeschränkteres Aromenspektrum
  • Untergärige Biere: Pils, Helles, Bock, Zwickelbier, Kellerbier
  • Obergärige Biere: Weizenbier, Kölsch. Altbier, IPA, Pale Ale, Porter, Stout, Barley Wine